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Haare entfernen mit Enthaarungscreme

Eine Methode mit weniger Bekanntheitsgrad ist die Haarentfernung mit Hilfe von Enthaarungscreme. Die Haare werden hierbei durch Chemikalien von der Haut gelöst. Dabei sind zwei Wirkstoffe hauptverantwortlich für die Ablösung der Haare. Es handelt sich um Natriumhydroxid und Thioglykolsäure.

 

Das Haar wird von den Chemikalien aufgespalten, zersetzt und von der Wurzel gelöst. Als Nutzer hat man von Cremes über Lotionen und Sticks zu Schaum eine große Auswahl. Hier sollte für jeden das passende dabei sein.Für die Anwendung wird das jeweilige Produkt in einer dünnen Schicht auf die Haut aufgetragen.

 

Anschließend muss man die Creme für eine bestimmte Zeit einwirken lassen, welche in der Packungsbeilage des Produkts angegeben ist. Bei den meisten Enthaarungscremes beträgt diese Zeit circa 5-10 Minuten. Um die Haare und die Creme wieder von der Haut zu entfernen, wird oftmals ein Spachtel zusammen mit der Enthaarungscreme verkauft. Man sollte dabei den Spachtel entgegen der Haarwuchsrichtung über die betreffende Körperregion führen, so erwischt man die abgelösten Härchen und die übrige Creme am besten.

 

Im Nachhinein wird die behandelte Hautpartie unter fließendem Wasserabgewaschen und somit noch jegliche Reste entfernt. Möchte man Hautirritationen nach der Haarentfernung vermeiden, sollte man sich danach mit einer pflegenden Körperlotion eincremen.

Vorteile

Frau mit glatten Beinen liegt in Badewanne mit Blüten

Die Anwendung ist im Gegensatz zu Waxing und Epilieren komplett schmerzfrei. Eingewachsene Haare und Pickel lassen sich mittels Enthaarungscreme vermeiden. Außerdem ist diese Methode auch ohne großen Aufwand schnell erledigt. Verwendet man diese Methode dauerhaft, wachsen die entfernten Haare nicht wieder so scharf und kantig nach, wie es zum Beispiel beim Rasieren der Fall ist. Die nachkommenden Stoppeln fühlen sich weicher an. Haarentfernungscremes sind recht günstig, schon für unter 5 Euro sind sie in jeder handelsüblichen Drogerie zu haben.

Nachteile

Den größten Nachteil bei dieser Haarentfernungsmethode sind eindeutig die chemischen Reaktionen die zu Reizungen der Haut führen können. Es empfiehlt sich daher, vor der Anwendung einer Enthaarungscreme diese auf einer eher unempfindlichen Hautpartie, wie zum Beispiel in der Armbeuge zu testen.

 

Reagiert die Haut dort schon gereizt sollte man auf eine andere Methode oder ein anderes Produkt im Bereich der Enthaarungscremes umsteigen. Allgemein gelten Enthaarungscremes als gut verträglich, jedoch können speziell Allergiker mit Hautrötungen, Juckreiz oder brennen der Haut reagieren. Für die Anwendung im Intimbereich sollte man auf speziell dafür gekennzeichnete Cremes achten. Diese Körperregion ist aufgrund der sich dort befindenden Schleimhäute sehr empfindlich, gegenüber den chemischen Prozessen der Enthaarungscreme.

 

Ein weiterer negativer Aspekt ist der schlechte Geruch, welcher durch die chemischen Inhaltsstoffe hervorgerufen wird. Allerdings wird dieser mittlerweile durch Duftstoffe übertönt. Die Haarentfernung ist auch hier nicht dauerhaft und hält nur einige TageBei schlechten Enthaarungscremes kann es sein, dass der Vorgang wiederholt werden muss, da möglicherweise nicht alle Haare entfernt wurden.

 


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